Das Thema wurde bereits im Juni in den Medien aufgegriffen: Der Grundwasserspiegel sinkt auch in unserer Gemeinde. Über den Sommer hinweg hörte man offiziell nichts mehr dazu. Erst ende September flatterte ein Flugblatt von der Behörde, mit der Aufforderung zum Wassersparen, in die Haushalte. Inzwischen wird zusätzliches Trinkwasser aus einer Nachbargemeinde eingekauft. Nun liest Frau und Mann in den letzten Mitteilungen des Gemeinderates, dass der Grundwasserstand sich der kritischen, kantonal festgelegten Absenkungs-Mindestgrenze nähert. Eigenverantwortung zu haushälterischem Wassergebrauch wird von der Bevölkerung eingefordert. Einige Zeilen weiter erfährt man, dass die Sportanlagen mit Trinkwasser bewässert werden (gottlob regnet es endlich hin und wieder). Eine Baubewilligung für einen Pool ist ebenfalls aufgeführt. In meinem „Oberstübli“ beginnt es zu rumoren. Es wird hektisch nach entsprechenden Synapsen gesucht, um jene Verbindungen zu tätigen, die notwendig wären das Gelesene auch zu begreifen. Vergeblich. Durch Überforderung entstehen nur: ????

